05
Jan

Ab dem 25. Mai 2018 wird die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO), die bereits im Mai 2017 in Kraft getreten ist, angewendet. Diese Verordnung betrifft alle Webseitenbetreiber, Online-Shops sowie Unternehmer im EU-Bereich und wird hier für viel Durcheinander und Ärger sorgen. Da in Deutschland der Datenschutz ohnehin schon groß geschrieben wird, kommen auf die deutschen Unternehmen allerdings nicht so viele Änderungen zu wie auf unsere EU-Nachbarn. Neben der DSGVO gbit es für 2018 noch weitere Änderungen, die eine Abmahngefahr mit sich ziehen!

 

Die wichtigsten Punkte kurz aufgeführt:

Natürlich hat eine Datenschutzgrundverordnung auch zur Folge, dass die Datenschutzerklärung auf der Homepage oder im Shop vollständig überarbeitet und angpasst werden muss.

 

Verschlüsselte Kontaktformulare

Der Webseitenbetreiber, sofern er Kontaktformulare o.ä. Formulare verwendet, muss dem Besucher eine sichere Datenübertragung gewährleisten. Das heißt, dass die Daten aus dem Kontaktformular nicht unverschlüsselt an den Seitenbetreiber übertragen werden dürfen.

 

Verbot von Zahlungsaufschlägen für Visa, Lastschrift & Co.

Diese Information ist vielleicht nicht nur für Shopbetreiber interessant. Man kennt es aus unzähligen Online-Shops: Will man mit Visa / Mastercard oder via Lastschriftverfahren bezahlen, werden Aufschläge fällig. Diese sind zukünftig nicht mehr erlaubt. Ausgeschlossen hiervon sind Anbieter wie Paypal.

 

Händler mit Online-Shops müssen EU-weit verkaufen

Eine der wohl “unglaublichsten” Änderungen: Jeder Onlinehändler muss seine Waren nun auch ins EU-Ausland verkaufen. Hierbei ist es egal , ob es der Maler ist, der seine Restware verkauft, oder die regionale Schmuckmanufaktur, die Ihre Ware in kleinen Tüten ein Bundesland weiter verkauft. Jeder MUSS nun ins EU-Ausland verkaufen. Diese Änderung hat zur Folge, dass sämtliche Liefer- und Versandbedingungen sowie Versandzonen und -kosten überarbeitet werden müssen.

 

Gehen Sie das Risiko ein und nehmen die angekündigten hohen Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro in Kauf?

Alternativ melden Sie sich einfach unverbindlich bei mir und wir besprechen, was in Ihrem Fall am Besten wäre. Denn auch hier ist es von Fall zu Fall verschieden, was für die jeweilige Homepage notwendig ist.

 


 

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf e-recht24.de

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